52 Games: Neubeginn [01]
Bilder von glücklichen Menschen erscheinen vor meinen Augen, Bilder aus einer längst vergangen Zeit. Es sind Erinnerung eines Mannes, der schon vor dem Krieg lebte. Er teilt diese Bilder mit vielen Menschen. Er nennt sie seine Arche. Ein Zufluchtsort für die Hoffnungslosen. Es gibt nicht viel, was uns Hoffnung gibt. Aus der alten Zeit ist nichts zurückgeblieben. Nur Ruinen alter Städte, die Natur holt sich alles wieder zurück. Und Mechs, Kampfmaschinen vor denen wir täglich auf der Flucht sind. Aber diese Bilder vor meinen Augen, vielleicht kann es irgendwann wieder so sein.
Die Bilder verschwinden. Ich nehme die Maske von meinem Gesicht und sehe Trips, wie sie Kabel aus diesem Ding zieht. Die Arche stirbt, die Menschen in ihr erwachen.
“Habe ich das richtige getan, Monkey?” fragt mich Trips ein wenig besorgt und traurig. Ich nehme sie in den Arm. Ich weiß es nicht, aber wir können von vorn beginnen, denke ich mir.
Ich lege den Controller weg, bin verwirrt, lasse alles sacken und sage mir selbst: “Von vorn beginnen. Was für ein schöner Gedanke.”



Dachte kurz “Hä? Um welches Spiel geht es hier?”. Aber dann dämmerte es mir. Das Ende war wirklich verdammt gut. Sehr schön geschrieben!
Danke, David. Hatte mir vorgenommen, nicht ganz so offentsichtlich über das jeweilige Spiel zu schreiben. Aber vielleicht sollte ich es in Zukunft doch noch ein wenig auflösen.
Interessant! Am Anfang hat mich das erwähnte Spiel nicht so begeistert, aber gerade gegen Ende wurde die Story sehr philosophisch (was ich durchaus positiv meine) und spannend. Wenn ich heute darüber nachdenke hat es mich wirklich berührt. Ich hatte immer vor es nochmal zu zocken, bin aber irgendwie noch nicht dazu gekommen…
Ich war zuerst ein wenig unzufrieden und hatte nicht so recht verstanden, was das jetzt alles bedeuten soll, aber dann fing das Kopfkino an. Ist selten, dass Games eine nachhaltige Wirkung auf mich haben.
Sehr schön! <3
Vielen Dank Don.